Das Zuhause gewinnt an Bedeutung

Montag, 29. Januar 2024
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Marktforscher wagen einen Ausblick für 2024 und erwarten eine weitere Verunsicherung der Verbraucher. Davon könnte aber der LEH profitieren.

GfK. Viele Verbraucher sind verunsichert, das Konsumklima stagniert. Im Rückblick auf 2023 geben Experten von GfK und NIQ nun datenbasierte Prognosen für das neue Jahr. Aus ihrer Sicht führen die aktuellen Krisen – von Krieg und Terrorismus über die Disruption neuer Technologien bis hin zum Kaufkraftverlust – zu einem steigenden Bedürfnis nach Sicherheit. Vor allem Frauen, Personen mit niedrigem Einkommen und junge Menschen zeigen eine überdurchschnittliche Sicherheitsorientierung und suchen stärker nach Stabilität. Das spiegele sich auch im Kaufverhalten wider, sagt Petra Süptitz von der GfK. «Junge Konsumenten vertrauen häufiger als ältere Menschen auf etablierte Marken, weil sie sich auf deren bewährte Qualität verlassen. Das werden sie auch im kommenden Jahr tun.» Speziell Ältere und finanziell weniger krisenfeste Menschen ziehen sich ins Zuhause zurück. Damit geht ein Trend zu häuslichen Aktivitäten wie Kochen und Reparaturarbeiten einher. Auch soziale Aktivitäten verlagern sich nach Hause: Während 2019 noch 30 Prozent der 20- bis 29-Jährigen mindestens einmal pro Woche Gäste zu Hause hatten, waren es 2023 schon 37 Prozent. Bereits jetzt essen 43 Prozent der Deutschen seltener im Restaurant, um zu sparen. Das ist laut GfK auch auf Preiserhöhungen in der Gastronomie zurückzuführen und kann sich mit der Mehrwertsteuer-Rückkehr im Januar 2024 weiter verstärken. 

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